Mit gerade einmal 26 Jahren zeichnet sich Momi Maiga als Virtuose seines Instruments (der Kora), als gewandter Vokalist und als neugieriger, autodidaktischer Komponist mit einer erstaunlichen musikalischen Sensibilität aus. Er kombiniert in seinen Kompositionen ethnischen Jazz, Afrobeat und Flamenco, singt hauptsächlich in Mandinka und Wolof und reflektiert dabei über wichtige Themen unserer Zeit. Er nutzt poetische Ausdrucksformen, um Botschaften der Freude und des Friedens zu verbreiten und dem Publikum in nah und fern Segenswünsche zu übermitteln.
Inmitten des reichen musikalischen Erbes Westafrikas wuchs Momi Maiga in der Casamance-Region im Süden Senegals auf. Er entstammt der berühmten Musikerfamilie Cissokho und wurde mit deren reichen musikalischen Traditionen groß. Sein künstlerisches Erbe, das dem jahrhundertealten Erbe der Griots folgt, verbindet ihn mit einer tiefen Verbundenheit mit den Traditionen der Mandes und deren Repertoire. Im Alter von sechs Jahren begann er, die Kora zu spielen, eines der am meisten verehrten Instrumente der Region. Zwei Jahrzehnte später, nunmehr in Girona in Katalonien ansässig, hat sich Maiga als vielseitiger Instrumentalist, Bandleader und als wagemutiger und talentierter Komponist einen Namen in Spanien, BeNeLux und in Frankreich gemacht.
Ende 2022 veröffentlichte Momi sein erstes Album Nio, was auf Mandinka, der Muttersprache des jungen senegalesischen Musikers, Sängers und Komponisten, Seele bedeutet. Kora und Stimme sind seine Mittel, um Reflexionen über menschliche Werte zu vermitteln. Zusammen mit dem katalanischen Perkussionisten Aleix Tobias Sabater, dem ausgezeichneten Marçal Ayats am Cello und dem mexikanischen Geiger Carlos Montfort, die mit namhaften spanischen Künstler:innen u.a. wie Marco Mesquida and Silvia Perez Cruz spielen, wird Nio zu einem Zauber für alle Sinne. Ein äußerst Zeitgenössisches Werk, ein dynamischer und ständiger Dialog zwischen den Kulturen. Casamance, Mexiko und Katalonien verschmelzen in einem Meer von transkontinentalen Klängen und Rhythmen, die in jeder Sekunde überraschen.
Die Seele der Show erwacht mit der Anwesenheit der vier Musiker auf der Bühne zum Leben, die das Publikum sofort in ihren Bann ziehen. Die warme Stimme von Momi tanzt zwischen den zweiundzwanzig Saiten der Kora. Der Bogen des Cellos von Marçal, die zarten und fast transparenten Perkussionsklänge von Aleix Tobias und die vielfältigen Klangeffekte der Violine von Carlos Monfort begleiten ihn majestätisch. Fusion und Emotion sind die Säulen dieser lebendigen, energiegeladenen und tiefgründigen Aufführung.
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