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Soul, Funk, Groove

Ed Motta

| Brasilien

Diese Stimme, diese Energie, diese Songs, diese Produktion! Sofort ist klar: Dieser Ed Motta ist mehr als ein Grammy-nominierter Musiker, Sänger, Songwriter, ein versierter Genießer und Entertainer. Der Koloss aus Rio ist eine Naturgewalt. In seiner brasilianischen Heimat längst ein Idol zwischen MPB, Soul, Funk, Rock, Soul und Jazz (dazu ein anerkannter Wein-, Bier- und Tee-Experte!), gilt der 41-jährige in Europa schon seit einigen Jahren als Geheimtipp – via enthusiastischer Essays, Features in Radiosendungen von Fans wie Gilles Peterson, Gastauftritten mit u.a. Roy Ayers, 4 Hero, Seu Jorge, Incognito, Bo Diddley und Ryuichi Sakamoto und einigen wenigen Solokonzerten, etwa beim North Sea Jazz Festival.

Mit dem fantastischen “AOR”, seinem zwölften Album unter eigenem Namen, könnte Ed Motta endlich auch diesseits des Erdballs für Furore sorgen. Die Zeit ist reif, das Album perfekt dafür: “AOR” ist Ed Mottas herzliches und hervorragendes Tribut an den “Album-” oder auch “Adult-Oriented- Rock”, den Bands wie etwa Earth, Wind & Fire, Doobie Brothers, Chicago, The Beach Boys oder auch Steely Dan geprägt haben. Vor allem ist es eine zeitgemäße Songsammlung mit mindestens so viel Style wie Melodieglück. Dass auch die Texte stimmen, garantiert bei dieser “englischen” Version* kein Geringerer als Rob Gallagher alias Earl Zinger. Der ehemalige Frontmann von Galliano und momentane MC für Kruder & Dorfmeister hat alle Texte dieses Albums geschrieben (abgesehen vom Haiku im Jingle “AOR”).  Auch die Musiker sind über jeden Zweifel erhaben: von der amerikanischen Gitarrenlegende David T. Walker über den Incognito-Gitarristen “Bluey” Maunick bis zu lokalen Legenden wie Jota Moraes, Chico Pinheiro oder Zé Canuto.

Von den ersten Takten des Openers “Playthings Of Luv” über launige Lässigkeiten wie “Simple Guy”, “Dondi” oder “Smile” bis zum abrundenden “Farmer’s Wife” strotzt diese Musik nur so vor energischer Eleganz, vor Lebenslust und der Freude am Musikmachen. “Vielleicht liegt es daran, dass ich schon seit meiner Jugend ein extremer Plattensammler bin”, sagt Motta, der seine Wohnung nahe des botanischen Gartens von Rio inzwischen mit seiner Ehefrau und gut 30.000 Schallplatten teilt. “Im Studio aufzunehmen ist für mich das Größte, das worauf ich mich am meisten freue, der wunderbare Grund Musik zu machen.” Man merkt es “AOR” an, wie gesagt.

Für den stilsicheren Hörgenuss von “AOR” hat der Neffe von Brasil-Soul-Star Tim Maia übrigens noch einige Tipps: “Bevor man sich dieses Album anhört, sollte man sich ein Hawaii-Hemd a la Magnum anziehen, dazu Slipper ohne Socken wie in Miami Vice, sich in ein Cabrio setzen und an Kokosnusspalmen vorbei in den Sonnenuntergang cruisen. Egal ob in Rio de Janeiro, Los Angeles, Miami oder Hawaii. Aloha!” Worauf warten wir noch?

* “AOR” erscheint fast zeitgleich in Brasilien mit portugiesischen Texten

DIE WELT schreibt:
Er ist schwergewichtiger als Ronaldo, verspielter als Neymar und ausgebuffter als Luiz Felipe Scolari. Dennoch verfügt Ed Motta in Europa über den Bekanntheitsgrad eines brasilianischen Fußballers, der von irgendeinem abstiegsbedrohten Zweitligisten zur Winterpause verpflichtet wurde. Damit sich das ändert, bringt der Sänger und Keyboarder sein inzwischen 13. Album nun parallel auf Portugiesisch und Englisch heraus. Die Übersetzungen besorgte Earl Zinger, Frontmann der Acid-Jazz-Band Galliano. Um bloß keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Vom britischen Raregroove-Jazz der 90er ist "AOR" genauso weit entfernt wie von der brasilianischen Bossa-Seligkeit der 60er Jahre. Motta ging es vielmehr darum, mit seiner an Donald Fagen gemahnenden Stimme, ungewöhnlichen Melodieverläufen, lässig dahin geworfenen Bläsersätzen sowie pointiert konstruierten Clavinet- und E-Piano-Spuren das Unmögliche möglich zu machen: Und zwar das beste Steely-Dan-Album aufzunehmen, das nicht von Steely Dan stammt. Was soll man dazu sagen? Der Mann hat es geschafft. Weltmeisterlich.

On Tour

Little Drop Of Poison (7640 Bytes)

Rebekka Bakken

22.07. AT-Judenburg
06.11. DE-Oldenburg
07.11. DE-Hannover
08.03. AT-Graz
11.03. DE-Mainz

Rebekka Bakken zählt ohne Zweifel zu den markantesten weiblichen Stimmen Europas.