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Jazz, Zeitgenössische Musik

Brad Mehldau

| Amerika

Als der Pianist BRAD MEHLDAU im Jahre 1995 mit Introducing... auch als Solo-Künstler in Erscheinung trat, sorgte er für Aufsehen: Der tätowierte Jungspund passte optisch so gar nicht in die stets auf gehobenen Anspruch pochende Jazz-Szene, doch was MEHLDAU auf seinem Instrument vollbrachte, ließ selbst den Kenner staunen. Die Fähigkeit, seine klassische Klavier-Ausbildung mit modernem Pop-Repertoire zu verschmelzen, eröffnete dem Jazzpiano ganz neue Wege, und als es ihm mit Larry Grenadier (b) und Jorge Rossy (dr) auf The Art Of The Trio Vol. I (1997) gelang, in der Tradition von Bill Evans dem Trioformat neues Leben einzuhauchen, hatte MEHLDAU es bereits geschafft, sich in der Jazzwelt den Ruf als außergewöhnlich talentierter Musiker zu erspielen. Charlie Haden und Pat Metheny lobten ihn in höchsten Tönen, und der Jazzliebhaber genoss MEHLDAUs Mäandern zwischen transformierten Beatles- und Radiohead-Kompositionen, seiner Liebe zu Bach und Reiner Maria Rilke und dem Bewusstsein der Verantwortung dem Jazz gegenüber.

15 Jahre später ist BRAD MEHLDAU längst eine Institution geworden und hat sein eigenes Genre innerhalb des Jazz definiert. Sowohl im Trio-Format, als auch in Kooperationen mit Pat Metheny, Renée Fleming oder Anne Sophie Otter hat er seine Vielseitigkeit und Originalität mit leichter Hand bewiesen. Sein Studioalbum Highway Rider, glänzte mit Kammerorchester-Arrangements und einer hochrangigen Besetzungsliste (Jeff Ballard, Larry Grenadier, Matt Chamberlain, Joshua Redman) und eröffnete erneut weitere Dimensionen, die für ein rastlos suchendes Genie wie BRAD MEHLDAU eine logische Konsequenz darstellten. Doch hat MEHLDAU sich auch seine persönliche, nahezu impressionistische Formsprache bewahrt, die ihn als Solo-Pianisten zu einer brillanten Erscheinung macht und seinem Spiel eine außergewöhnliche Intensität verleiht.

Die Doppel-CD/DVD Live In Marciac wurde im Rahmen des Marciac-Jazz-Festival in der Gascogne im Sommer 2006 mitgeschnitten und zeigt BRAD MEHLDAU als herausragenden Solo-Pianisten, dem es mit natürlicher Selbstverständlichkeit gelingt, den großen Bogen vom Jazz zu Pop und Rock zu spannen, ohne dass es dabei einen Bruch gibt. Denn neben fünf Eigenkompositionen finden sich sowohl It’s All Right With Me von Cole Porter, die Rodgers/Hammerstein-Komposition My Favorite Things und James Alan Sheltons Lilac Wine im Repertoire, als auch epochebildende Popsongs von Nick Drake („Things Behind The Sun“), Radiohead („Exit Music (For A Film)“), Kurt Cobain / Nirvana („Lithium“) und natürlich den von MEHLDAU stets favorisierten Beatles („Martha My Dear“). Dabei ist MEHLDAUs Imagination stets von einer überwältigenden Schönheit, die zwar durchaus viel von ihren Rezipienten fordert, ihn aber auch mehr als reichlich belohnt. Einmal mehr zeigt BRAD MEHLDAU auf Live In Marciac, dass Genregrenzen reine Fiktion sind, sobald man an die Essenz eines Songs rührt und die Seele eine Musikstücks zu fassen vermag. Und eben dies dürfte BRAD MEHLDAUs außergewöhnlichster Verdienst ein.

Am 13. November führte BRAD MEHLDAU im Rahmen des London Jazz Festivals zum ersten Mal das gesamte Repertoire von Highway Rider auf einer europäischen Bühne auf, wobei er von der Britten Sinfonia (unter der Leitung von Scott Yoo) sowie Joshua Redman, Jeff Ballard, Matt Chamberlain und Larry Grenadier begleitet wurde. Über das Album schrieb der Guardian in einer Fünf-Sterne-Review: „Die Kontraste und dramaturgischen Überleitungen offenbaren konstante Überraschungen und beweisen, welchen großen Fortschritt der faszinierende Improvisateur (Mehldau) als Komponist für ein großes Ensemble geleistet hat. Genau dies ist jener Genre-Dialog, der dem Crossover zwischen Jazz und Klassik einen so guten Namen verschafft hat.“

source: Warnermusic.de

 

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29.03. DE-Neustadt an der Waldnaab
30.03. DE-Plauen
02.04. DE-Kaarst

Einer der beliebtesten und erfolgreichsten Liedermacher aus Italien im deutschsprachigen Raum. Nach seiner 1 ˝ jährigen Konzertpause geht er 2017 und 2018 in verschiedenen Formationen wieder auf Tournee.